Cordhosen und Jeans für Herren - fair, ökologisch und nachhaltig

Wenn man Cordhosen mag, hat man echt ein Problem ... weniger!

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Wir führen blaue, graue, schwarze und weiße Cordhosen, sowie dunkelblaue Jeans,

mit einem Schnitt, der vor allem Männern passt.

Alle Hosen haben einen bequemen Jeans-Schnitt mit 5-Pocket Form und geradem Beinverlauf.

Unsere weißen Cordhosen lassen sich leicht zu Hause in der individuellen Wunschfarbe einfärben.

Jeans in den Farben blau und dunkelblau


Nur im Sommer, solange der Vorrat reicht, gibt es auch Shorts von HempAge.

Über die Cordhosenkampagne

Hier auf diesen Seiten begleite ich die Entwicklung meines Unternehmens/Modelabels für ökologisch und fair hergestellte Cordhosen und Bio-Jeans (siehe Gründungsidee) seit der Idee im Jahr 2011 über die Markteinführung der ersten Cordhosen bis zur Gegenwart.

 

Die Grundidee der Cordhosenkampagne ist und bleibt, eine Mode unabhängige und Saison übergreifende Quelle von Cordhosen für Cordhosenliebhaber zu sein.

 

Damit ich die Hosen mit gutem Gewissen anbieten und verkaufen kann, werden sie nicht auf Kosten von anderen oder der Umwelt hergestellt.

 

Wie das funktioniert, wie sich alles entwickelt hat und viele andere wichtigen Schritte und Gedankengänge beschreibe ich in About und meinem Blog.



Blog

Winterschlaf is over!

Einige Wochen (Monate???) habe ich mich wenig um die Cordhosenkampagne gekümmert.

 

Kunden, die etwas bestellen haben, werden das nicht gemerkt haben, da ich die Päckchen nicht selbst packe, sondern mit einer tollen Firma zusammen arbeite, die das für mich erledigt!

Aber meine Social Media Aktivitäten waren auf Null.

Nun möchte ich mich mit einer Podcastempfehlung zurück melden:

Unter https://www.hr2.de/gespraech/der-tag/podcast-der-tag/was-geht-eine-gute-zeit-fuer-bessere-zeiten,podcast-episode43906.html

befindet sich diese "Der Tag" Sendung von hr2.

"Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir uns unvernünftig und unrealistisch verhalten“, sagt der niederländische Historiker Rutger Bregman. Die Zeit sei reif und die Zeit sei gut für Utopien. Wir stehen kurz davor, einige von ihnen zu verwirklichen. Das Einzige, was uns aufhalten kann, ist unsere eigene Verzagtheit. Wir hier in Mitteleuropa leben seit langem ohne Hungersnot im Frieden, wir können uns frei bewegen und niederlassen, wo wir wollen. Wir leben in politischer Freiheit. Immer mehr Menschen haben Arbeit, die Armutsrate sinkt, die Gesundheit verbessert sich. Aber wir trauen uns nicht mehr, uns etwas noch Besseres vorzustellen. Dabei sei die vollständige Abschaffung der Armut genauso möglich wie das Grundeinkommen und die 15-Stunden-Woche. "Seid realistisch, fordert das Unmögliche“, riefen die Studenten nach 1968. Und vieles von dem, was sie wollten, ist heute tatsächlich Realität. Der Sozialpsychologe Harald Welzer sagt "Alles könnte anders sein“ und hat dazu "eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ vorgelegt. Nicht jammern, nicht schwarz reden, die Zukunft anpacken. Das ist die Botschaft. Unsere Voraussetzungen, eine bessere Welt, zu schaffen seien noch nie so gut gewesen."

In diesem Sinne, lasst es uns angehen!

Nur für kurze Zeit: Sammelbestellung für Hoodies (fair und bio, wie immer!)

Bis Samstag, den 13.10.18 gibt es eine neue Sammelbestellung. Diesmal geht es um Kapuzenpullis mit und ohne Reißverschluss von Earth Positive.

Die Teile passen natürlich wie immer super zu Cordhose und Jeans, ist ja klar.

Hier sind die Einzelheiten:

  • Unisex Hoody, Kapuzenpulli
  • Hersteller: Earth Positive
  • Farben:
    • navy (dunkelblau),
    • schwarz,
    • hellgrau und
    • claret (bordeaux/weinrot)
  • fair hergestellt (Fair Wear Foundation)
  • 100% Biobaumwolle (G.O.T.S)
  • Preis 29,75€ (ca. 15% günstiger als vergleichbare Angebote im Internet)

Link zur Hoody-Kampagne

 

Bei Interesse, bitte bis Samstag, den 13.10.18 bestellen, Ende Oktober gehen die Sachen dann an Euch raus.

Viele früh herbstliche Grüße
Alex

Viele bunte Cordhosen!

Ich habe noch ein paar weitere Farben ausprobiert:

  • espresso-braun
  • rubin-rot
  • und mango-orange.

Wie immer war das Färben in der Waschmaschine kein Problem!

Die Cordhosenkampagne bei Instagram

Jetzt bin ich auch bei Instagram zu finden. Dort nutze ich die Gelegenheit, mal schnell ein Bild mit nur wenig Text zu posten. Das macht mir Spaß und ich nutze es schon fleißig!

Ich freue mich über viele Follower!

Seebrücke in Frankfurt - orange Cordhose zu verschenken!

Heute hat in Frankfurt auf der Zeil eine Demonstration der Initiative Seebrücke stattgefunden.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Das Ziel ist die Solidarisierung mit allen Menschen auf der Flucht und die Forderung von der deutschen und europäischen Politik nach sicheren Fluchtwegen, einer Entkriminalisierung der Seenotrettung und einer menschenwürdigen Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Die Farbe der Bewegung ist orange.

In diesem Sinne verschenke ich eine orange Cordhose an die erste Person, die eine haben will!

Endlich grün, endlich türkis, endlich royal-blau, endlich...

Natürlich habe ich mir selbst auch ein paar ungefärbte Cordhosen von meinem Versender zukommen lassen.

Die brauchte ich vor allem, um sie selbst einzufärben!

Bisher hatte ich ja Cordhosen oder vielmehr Cordstoffproben nur in den, für mich normalen, Farben dunkelblau und grau gefärbt, siehe hier. Diesmal wollte ich aber wissen, wie denn die ausgefalleneren Farben so aussehen.

Das Färben in der Waschmaschine selbst ist kinderleicht, im Prinzip wird die Hose zweimal gewaschen, einmal mit Farbe, einmal mit Waschmittel, und die Färbeaktion ist fertig.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden!

Cordhosen in jeder Farbe - die 4.Charge ist da!

Endlich, die ungefärbten Cordhosen sind im Lager und können bestellt werden!

 

 

4. Charge: Liefertermin Anfang Juni

Cordhosen
Letzte Woche kam die Nachricht: Anfang Juni wird die 4. Charge Cordhosen ausgeliefert werden können.

  • Zu Erinnerung, die Hosen werden nun aus ungefärbten Cordstoff hergestellt, das heißt die Stofffarbe ist die von hellem Elfenbein. Zusammen mit der von mir getesteten Farbe, ist die Färbung in der Waschmaschine völlig problemlos. Daher sind nun endlich auch die Farben möglich, die es noch nie gab, wie gelb, orange, verschiedene Rot-, Blau und Grüntöne!!!
  • Blaue, graue und schwarze Cordhosen gibt es immer noch in den meisten Größen ohne eigene Färbung.

Shorts
Ein paar Shorts von HempAge aus Hanf und Baumwolle sind noch da, ich habe den Preis herunter gesetzt, denn Shorts sind halt doch keine Cordhosen. Als ob ich das nicht schon vorher gewusst hätte. Trotzdem kommen Shorts im Freibad besser als Cordhosen.

Greengewashed oder nachhaltig?


Letzte Woche habe ich im br2 Zündfunk Generator einen interessanten Podcast zum Thema Green Washing, Recycling und Fair Fashion gehört, und ich möchte das Wichtigste hier kurz zusammenfassen.

Der Podcast und dieses Interview sind als weitere Quellen trotzdem absolut hörens- bzw lesenswert!

Podcast: Aus alt mach neu - Wie nachhaltig ist Recycling in der Mode?

Interview von Franziska Uhl mit Kai Nebel, einem Wissenschaftler im Bereich Textiltechnik an der Hochschule Reutlingen

 

Um es auf den Punkt zu bringen: Die Bemühungen aller großen konventionelle Bekleidungshersteller für Umwelt, Nachhaltigkeit oder die Rechte der Arbeiterinnen haben viel mehr mit Greenwashing zu tun, als mit echten Bestrebungen für echte Verbesserungen für irgendwen oder irgendetwas.

Für die Kundenkommunikation, sprich Werbung, sind die zurzeit wichtigsten Faktoren Authentizität und Nachhaltigkeit. Und diese beiden Punkte wollen Firmen in ihrer Werbung besonders betonen.

Das die Werbung funktioniert, sieht man an den steigenden Verkaufszahlen in der Bekleidungsbranche, im Schnitt kauft jede und jeder Deutsche 60 Kleidungsstücke im Jahr. Und der Konsum, sprich Verbrauch steigt immer weiter!

H&M verspricht zum Beispiel, aus alten Kleidungsstücken neue herzustellen. Das klingt so, als würde die neue Kollektion aus den Fasern der vergangenen Kollektionen hergestellt.


Dafür kann man seine alten Klamotten bei H&M gegen einen Rabatt beim Neueinkauf abgeben.
Diese Klamotten werden dann an einen Textilsortierer verkauft. Die noch tragbaren Sachen werden nach Afrika oder Osteuropa verkauft (und bringen die dort eventuell noch vorhandene einheimische Bekleidungsindustrie in große Schwierigkeiten) oder man macht Putzlappen oder Dämmmaterial daraus. Als Textilfaser für neue Klamotten wird nur der geringste Teil verwendet.

Der Grund dafür ist, dass man Kleidung gar nicht vernünftig recyceln kann. Der Teil der Klamotten, den man nach arbeitsintensivem Sortieren, Entfärben und Herausschneiden der Metallteile übrig behält und der nicht aus Mischgeweben besteht, der wird gehächselt und zu neuen Baumwollfasern verarbeitet. Diese Fasern sind aber qualitativ minderwertiger, weil kürzer als Neufaser, weshalb man einem recycelten Kleidungsstück nur einen Anteil von höchstens 30% recyceltet Fasern beimischen kann. Ein recyceltes T-Shirt besteht also zu mindestens 70% aus neuen, frischen Baumwollfasern!

Auch die Zugabe von Plastik zur Kleidung ist bedenklich. In der Werbung wird davon gesprochen, wie der Müll aus dem Meer gesammelt und sinnvoll als Bekleidungsstück wieder verwertet wird. Für die Bekleidungshersteller sind Plastikmüll oder alte PET Flaschen ein billiger und damit willkommener Rohstoff, und sie verwenden ihn daher gerne und wollen seine Verwendung noch ausbauen!


Aber Kunststoffe lösen sich bei jedem Waschgang in Form von Mikrofasern aus der Kleidung und gelangen aufgrund ihrer geringen Größe durch jedes Sieb und jeden Filter ins Abwasser, später ins Meer und am Ende in uns.

Das den großen konventionellen Bekleidungsherstellern das Wohl der Menschen, die die Sachen z.B. in Bangladesch herstellen, nicht wirklich am Herzen liegt, wurde durch den zähen Kampf um den Entschädigungsfond nach dem Fabrikeinsturz von Rana Plaza im Jahr 2013 deutlich. Zur Erinnerung, damals waren ca. 1200 Menschen gestorben, weil sie von ihren Aufsehern gezwungen worden waren, in einem von der Polizei gesperrten, einsturzgefährdeten Haus zu arbeiten, dass dann leider auch wirklich einstürzte. In dieser Fabrik fertigten viele namhafte Unternehmen und viele davon haben Jahre gebraucht, bis sie die, für ihre Verhältnisse kleinen Beträge in den Entschädigungsfond eingezahlt haben.

In Bangladesch ändern sich jetzt zwar langsam unter dem Druck der Öffentlichkeit die Arbeitsbedingungen, aber nur bei den direkten Zulieferern. Deren Subunternehmen sind davon ausgenommen. Das das nicht sinnvoll ist, ist klar.

Selbst diese kleinen Verbesserungen für die Textilarbeiterinnen sind für manche Bekleidungshersteller schon Grund genug aus Bangladesch nach Myanmar ab zuwandern, wo nicht so viele Regularien gibt.

Zwar gibt es in Deutschland das "Bündnis für nachhaltige Textilien" in Zukunft mit dem "grünen Knopf" als Erkennungsmerkmal für "gute" Bekleidung. Die dort zusammengeschlossenen Hersteller, Gewerkschaften und NGOs bemühen sich für weniger Kinderarbeit, mehr Umweltschutz, gerechtere Löhne, Brandschutzabkommen, Arbeiterrechte, usw, aber das Bündnis ist ein rein freiwillige Veranstaltung, basierend auf Selbstverpflichtungserklärungen der Bekleidungshersteller. Es gibt keine Sanktionen und unabhängige Kontrollen vor Ort, und in den Firmen gibt es ganze Abteilungen, die wissen, wie man einen Nachhaltigkeitsbericht schreibt, so das er gut klingt. Nach meinem Sprachgefühl ist die Wikipediaseite zum Textilbündnis bereits in diesem Stil geschrieben.

Kathrin Hartmann, Journalistin und Buchautorin von "Die grüne Lüge. Weltrettung als profitables Geschäftsmodell" sagt dazu, dass die Politik nicht von uns verlangen soll, fair von unfair hergestellten Produkten zu unterscheiden und dann die fairen zu kaufen, sondern dass sie dafür sorgen soll, dass wir nur faire Produkte zur Auswahl habe!
Es geht ihr nicht um Bevormundung, sondern viel mehr um die Tatsache, dass uns als Verbraucher Sachen zum Kauf angeboten werden dürfen, die unter Menschenrechtsverletzungen hergestellt worden sind.

Ganz abgesehen davon: Der Marktanteil von fair und bio liegt vielleicht bei 1%. Das bekannteste und glaubwürdigste Siegel für fair und bio, nämlich G.O.T.S tragen nur 5 von 10000 Kleidungsstücken, das sind 5 Promille. Das heißt für mich, dass es den meisten Menschen leider völlig egal ist, wie, vom wem und unter welchen Bedingungen ihre Bekleidung hergestellt worden ist.

Wenn man aber nachhaltiger unterwegs sein will, gibt es nur eines: den Verbrauch von Bekleidung zu reduzieren, also die Sachen länger zu tragen, zu tauschen, zu reparieren und am Ende als Lappen zu verwenden. Alles andere ist nicht nachhaltig, egal was die Werbung der konventionellen Bekleidungshersteller sagt.


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