Worum geht es?

Auf diesen Seiten begleite ich die Entwicklung meines kleinen Unternehmens/Modelabels für ökologisch und fair hergestellte Cordhosen und Bio-Jeans (siehe Gründungsidee) von der Idee bis zur Markteinführung und darüber hinaus.

Alle wichtigen Schritte und Gedankengänge beschreibe ich im Blog (siehe Gründungstagebuch). Und Mitmachen kann man übrigens auch!


Die Grundidee für alles...

... entstanden im Oktober 2011 und bis heute fast unverändert gültig.

Modeunabhängige, verläßliche Quelle für Cordhosen!

meine "Mustercordhose"
meine "Mustercordhose"

Ich biete Cordhosen an, unabhängig davon, ob diese gerade modern sind oder nicht.

 

Nicht auf Kosten von anderen hergestellt, daher fair und ökologisch!

Wenn ich etwas verkaufe, dann will ich es auch mit gutem Gewissen tun. Daher bestehen die Hosen aus umweltverträglichen Materialien und sind unter würdigen und fairen Arbeitsbedingungen hergestellt.

 

Möglichst bezahlbar, ohne "Ökoaufschlag"!

Die Cordhosen sollen möglichst weniger kosten, als "Marken"-Cordhosen aus dem Kaufhaus, d.h. der Zielverkaufspreis soll unter 100€ liegen.

 

Direktvertrieb ohne Zwischenhandel

Um die Verkaufspreis so niedrig wie möglich zu halten, sollen diese Hosen ausschließlich über das Internet verkauft werden.

Und warum arbeite ich öffentlich und nachvollziehbar? Fällt das nicht alles unter das Geschäftsgeheimnis?

Und warum gründe und arbeite ich öffentlich? Fällt das nicht alles unter das Geschäftsgeheimnis?

  1. Ich glaube das Menschen mit Kooperation und Teilen weiter kommen, als mit Kampf und Konkurrenz. Es wäre auf alle Fälle eine Welt mit weniger Problemen.
  2. Meine eigene Erfahrung ist außerdem, daß meine eigenen Ideen immer noch besser werden, wenn ich mich mit anderen austausche. Daher bin ich offen für Rückmeldungen aller Art.
  3. Meine Gründung ist aus einem sozialen Anliegen heraus motiviert. Daher sollen möglichst viele Menschen davon erfahren und sich im Idealfall damit auseinander setzen.
  4. Außerdem, Gründen ist gar nicht so schwer, wie viele Menschen denken. Das möchte ich durch meine öffentliche Gründung demonstrieren.

Trotzdem, ich werde hier aus Vertraulichkeitsgründen nicht alles veröffentlichen. Wenn ich z.B. jemanden kontaktiere, um eine Geschäftsbeziehung anzubahnen, kann diese Person sicher sein, hier nichts davon zu lesen, bevor ich nicht ihn oder sie nicht gefragt habe!


Wenn man Cordhosen mag, ... hat man echt ein Problem!

Ich trage gerne blaue Cordhosen, aber wenn ich in Frankfurt zum Einkaufen in die Stadt gehe, gibt es Jahre, in denen es einfach keine zu kaufen gibt, weil sie eben gerade nicht modern sind.

 

Wenn es dann welche gibt, sollte ich am besten gleich einige auf Vorrat kaufen, aber die Preise von so ca. 100€ pro Hose sind mir dafür zu hoch. Das sage ich auch, weil ich weiß, wie günstig, um nicht zu sagen billig, Kleidungsmittel in Asien für uns gefertigt werden.

 

Ich fühle mich also beim Preis übers Ohr gehauen und habe gleichzeitig ein schlechtes Gewissen beim Tragen der Sachen. Eigentlich eine blöde Situation, die ich zumindest bei Cordhosen verändern will.


Wie ich darauf komme, daß die Sachen, die wir tragen unter nachdenkens-würdigen Bedingungen hergestellt werden?

Für den Anfang verweise ich auf diese zwei völlig unabhängigen Quellen.

Mehr Infos zur Herstellung von konventionellen Kleidungsmitteln befinden sich immer mal wieder im Blog.


Das Unternehmenskonzept

Gründen aus Komponenten

Das Gründen mit Komponenten habe ich zum ersten Mal bei Prof. Faltin und der Teekampagne kennengelernt, als ich begeistert das Buch "Kopf schlägt Kapital" gelesen habe.

 

Es besagt, ganz kurz zusammengefasst, daß der Gründer in seinem Unternehmen nicht alles selbst machen darf. Es gilt, nicht alle Fähigkeiten selbst zu erlernen, sondern Aufgaben und Arbeiten abzugeben an andere Unternehmen oder Dienstleister, die diese Aufgaben besser und lieber machen.

Ein Beispiel wäre zum Beispiel die Buchhaltung. Wenn man nicht gerade Buchhalter ist, dann soll man die auch nicht selbst machen. Der Gründer soll sich um die Leitung und zukünftige Ausrichtung seines Unternehmens kümmern und sich nicht in den kleinen Details des Tagesgeschäfts verstricken!

 

Der Gründer (und Unternehmer) soll am Unternehmen und nicht im Unternehmen arbeiten!

 

Weiterführender, ausführlicher und besser lesbar kann das auch bei www.entrepreneurship.de von Prof. Faltin nachgelesen werden!


Die Komponenten

Diese Dinge mache ich selbst:

  • Entscheidungen treffen: Welche Hose soll es in welcher Farbe und in welcher Menge geben? Woher kommt die Finanzierung? Wie will ich als Firma auftreten? Es gibt so viele Dinge zu tun, auch wenn vieles abgegeben wird!
  • Kommunikation mit meinen Kunden: Wenn ich die abgeben würde, wäre die Kommunikation nicht mehr authentisch. Außerdem erfahre ich, was meine Kunden wollen.
  • Beobachtung des Marktes und Entwicklung des Unternehmens: Eigentlich resultiert dieser Punkt aus der Kundenkommunikation.

Diese Dinge machen andere, die es besser oder lieber machen, als ich:

  • Entwicklung der Hose: Damit meine ich die Entwicklung des Schnittes, die Suche nach geeigneten Materialien und Herstellern und die Betreuung der Produktion. Für diesen Bereich habe ich die Firma Common Works gefunden, mit denen ich gut und vertrauensvoll zusammenarbeite.
  • Herstellung der Hosen: Natürlich nähe ich die Hosen nicht selbst, obwohl ich das bestimmt lernen könnte. Zusammen mit Common Works haben wir Nähereien angefragt und San Siro in Polen mit der Herstellung beauftragt.
  • Webseitenprogrammierung: Ich könnte einen Internetauftritt auch programmieren, aber so ein Provider wie Jimdo, mit dem ich diese Seiten hier mache, nimmt mir die ganze Arbeit ab. Auch muß ich mich nicht um die Aktualisierung des Codes oder um die Einführung von neuen Features kümmern.
  • Päckchen packen: Die Firma Kruse Versandservice habe ich beauftragt, sich um die Logistik zu kümmern. Wenn ich eine Hosenbestellung erhalte, leite ich die Email an Herrn Kruse weiter, und das Päckchen geht spätestens am nächsten Tag in die Post! Auch erledigt die Fa. Kruse die Lagerung der Hosen und das Schreiben der Rechnungen. Damit ist für mich zusätzlich ein Teil der Buchhaltung abgedeckt.