Cordhosen und Jeans für Herren


Die modeunabhängige und saisonübergreifende Quelle für Herren Cordhosen und Jeans

Fair und ökologisch hergestellt.

Wenn man Cordhosen mag, hat man echt ein Problem...weniger!


Herrenjeans und Cordhosen im bequemen Jeansschnitt mit 5 Pocket Form und geradem Beinverlauf


Und wenn man Cordhosen nicht mag... nimmt man die Jeans!


Bis zum 2.5.16:

Sammelbestellung für Herren und Damen T-Shirts von Earth Positive!



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Die Hosen der Cordhosenkampagne - Jeans und Cordhosen

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Nur für kurze Zeit: Sammelbestellung für Herren und Damen T-Shirts von Earth Positive (fair und bio, wie immer!)

Diesmal geht es um diese Herren und Damen T-Shirts von Earth Positive. Im 3er Pack bekommt Ihr einen deutlichen Preisnachlass von mehr als 15% gegenüber dem üblichen Verkaufspreis.

 

Die T-Shirts passen natürlich super zur Cordhose und Jeans, ist ja klar.

Hier sind die Einzelheiten:

  • Hersteller: Earth Positive
  • Farben: hell blau, navy (dunkelblau), schwarz, bordeaux, weiß, hell und dunkel grau
  • fair hergestellt (Earth Positive ist Mitglied in der Fair Wear Foundation)
  • 100% Biobaumwolle (G.O.T.S)
  • Preis pro T-Shirt: 9,95€,
    • im 3er Pack 24,95€ (ca. 15% günstiger als vergleichbare Angebote im Internet)
    • Die T-Shirt im 3er Pack können nach Lust und Laune zusammen gestellt werden!

Bei Interesse, bitte bis zum 2.5.16 bestellen, anschließend gehen die Sachen an Euch raus.


Viele sonnige Grüße
Alex

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Endet in 7 Tagen: Sammelbestellung für Hoodies (fair und bio, ist ja klar!)

Noch bis zum 18.2.16 läuft die aktuelle Sammelbestellung für Kapuzenpullis.

Es gibt Hoodies von zwei verschiedenen Herstellern:

 

Earth Positive: Hoodies ohne Motiv, mit oder ohne Reißverschluss in vielen Farben und Größen

Preis: 29,75€ (ca. 15% günstiger als vergleichbare Angebote im Internet)

 

Greenbomb: Ein Modell mit Rennrad-Motiv, ohne Reißverschluss, in blau oder hellgrau

Preis: 51€ (15% unter dem vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis)

 

Hier sind die weiteren Einzelheiten:

  • Unisex Hoody, Kapuzenpulli
  • Hersteller: Earth Positive oder Greenbomb
  • Farben: navy (dunkelblau), schwarz, grau, claret (bordeaux/dunkelrot), faded denim (hellblau)
  • fair hergestellt (Fair Wear Foundation)
  • 100% bzw. 85% Biobaumwolle (GOTS)

Bei Interesse, bitte bis Donnerstag, den 18.2. bestellen, anschließend gehen die Sachen an Euch raus!

Viele frühhochnebelige Grüße
Alex, für die Cordhosenkampagne

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Nur für kurze Zeit: Sammelbestellung für Hoodies (fair und bio, wie immer!)

Bis zum 18.2.16 gibt es eine neue Sammelbestellung. Diesmal könnt Ihr Kapuzenpullis mit oder ohne Reißverschluss, mit oder ohne Rennrad-Motiv günstig bekommen.

Die Teile passen natürlich super zur Cordhose und Jeans, ist ja klar.

Hier sind die Einzelheiten:

  • Unisex Hoody, Kapuzenpulli
  • Hersteller: Earth Positive oder Greenbomb
  • Farben: navy (dunkelblau), schwarz, grau, claret (bordeaux/dunkelrot), faded denim (hellblau)
  • fair hergestellt (Fair Wear Foundation)
  • 100% Biobaumwolle (GOTS)
  • Preis ohne Motiv 29,75€ (ca. 15% günstiger als vergleichbare Angebote im Internet)
  • Preis mit Motiv 51€ (15% unter dem vom Hersteller empfohlenen Verkaufspreis)

Um Lagerhaltungskosten zu sparen, werden alle Bestellungen für eine kurze Zeit gebündelt. Anschließend wird die Ware bestellt und gleich versendet. Diese gesparten Kosten gebe ich an Euch in Form eines günstigeren Verkaufspreises weiter!

Bei Interesse, bitte bis zum 18.2. bestellen, anschließend gehen die Sachen an Euch raus!

Viele sonnige Grüße
Alex, für die Cordhosenkampagne

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Dunkelblaue Jeans gefällig? (fair und bio - ist ja klar)

Schon lange wollte ich ausprobieren, ob ich meine blaue Cordhosenkampagnen Jeans nicht dunkelblau färben könnte. Endlich habe ich es ausprobiert. 

Und um es abzukürzen, ja es geht, und es ist so einfach!

Alles was man braucht, ist eine blaue Jeans, eine Waschmaschine, schwarze (!) Textil-Farbe und ein Pfund Salz. Empfehlen, da selbst getestet, kann ich die "Textil Echtfarbe schwarz 1511" von Simplicol, die es bei DM oder im Internet zu kaufen gibt.

Und so geht es:

Zuerst habe ich die Jeans kurz gewaschen, damit sie auch wirklich sauber ist.

Als nächstes kam die Färbung: Das geschah wieder mit einem normalen Waschgang, nur mit dem Unterschied, dass mit Farbe statt mit Waschmittel gewaschen wurde. Nach Gebrauchsanleitung gab ich erst das "Echtfix" und das Salz auf die Hose in die Maschine. Fünf Minuten später habe ich dann die Farbe ins Waschmittelfach gegeben und mit einem Liter Wasser nach gespült.

Nachdem dieser Färbe-Waschgang beendet war, wurde die Hose noch ein drittes Mal, diesmal wieder mit Waschmittel gewaschen, und die Hose war dunkelblau!

Und was soll ich sagen? Wenn man dunkelblaue Jeans mit einem Stich ins schwarzblaue mag, ist das Färben mit schwarz eine richtig gute Idee!


Alex für die Cordhosenkampagne

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Unsere Klamotten: günstig gekauft - teuer erstanden!

Berndt Hinzmann, Dr. Gerd Müller, der Moderator Tobias Schwab, Tanja Gönner und Thomas Voigt (von links nach rechts) Das Bild stammt von Hindi vom Blog DailyRewind, vielen Dank!
Berndt Hinzmann, Dr. Gerd Müller, der Moderator Tobias Schwab, Tanja Gönner und Thomas Voigt (von links nach rechts) Das Bild stammt von Hindi vom Blog DailyRewind, vielen Dank!

Gestern Abend fand in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zum Bündnis für Nachhaltige Textilien, kurz Textilbündis statt. Dies ist eine Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), initiiert vom Bundesminister Dr. Gerd Müller. Darin möchte er die deutsche Textilindustrie verpflichten, sich für verbesserte Produktions- und Lebensbedingungen in den Herkunftsländern unserer Kleidung einzusetzen.

Das klingt gut, dachte ich und ging hin, um mir direkt vom Bundesminister anzuhören, was seine Beweggründe sind und wie er die deutsche Textilindustrie dazu bewegen will, da mit mitzumachen. Hier meine möglichst objektive Zusammenfassung des Abends:

Die Beweggründe für das Textilbündnis

Es war eigentlich unglaublich. Dr. Müller benannte die geringen Löhne in den Entwicklungsländern und die oft sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen als Zustände, die es abzuschaffen gilt! Er möchte die Beziehungen zu den Entwicklungsländern auf eine faire Grundlage stellen. Es solle die Ausbeutung, die mit dem Beginn einer Industrialisierung einher ginge, verhindert werden.

Sein Ziel sei daher die Verpflichtung der deutschen Textilindustrie auf die Zahlung von existenzsichernden Löhnen und die Einhaltung von Umweltstandards.

Der Entwicklungshilfeminister nannte auch ein paar interessante Zahlen:
Einkaufspreis eines T-Shirts in Bangladesch etwa 0,80€, einer Jeans 3-6€, einer Outdoorjacke in Kolumbien 35€, letztere mit einem Verkaufspreis von 350€ in Deutschland.

Sinngemäß zitiert, möchte Dr. Müller die Lebensbedingungen der Menschen, oft Frauen, in den Herstellerländern verbessern, "denn sonst kommen die Menschen hierher und zwar zu Recht!"

Das Textilbündnis möchte daher ein neues Siegel einführen, den Grünen Knopf, an dem ein Kunde erkennen kann, ob das Kleidungsstück unter fairen Bedingungen hergestellt wurde. Damit sollen die Kunden mit ihrer Marktmacht Unternehmen zwingen, sich dem Bündnis anzuschließen und mitzumachen. So ähnlich das heute schon mit dem Bio-Siegel der Fall ist.

Frau Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) steuerte ein paar interessante Zahlen und Fakten zur Situation in Bangladesch bei. Dort gebe es etwa 5000 offiziell gemeldete Fabriken in denen circa 4 Millionen Menschen, meist Näherinnen arbeiten. Die Gesetzgebung hätte sich seit dem Unglück von Rana Plaza, als ein Fabrikgebäude einstürzte und über 1000 Menschen starben, verbessert, nur mangele es immer noch an der Anwendung dieser Gesetze.

 

Die Textilwirtschaft tut sich schwer

Als Vertreter der Textilwirtschaft war Thomas Voigt, Direktor für Wirtschaftspolitik und Kommunikation der OTTO Group, eingeladen. Er vertrat für mich glaubhaft, dass er persönlich auch nicht über die Arbeitsverhältnisse in den Herstellerländern glücklich ist, aber ihm war deutlich anzumerken, dass die OTTO Group sich in wirtschaftlichen Zwängen sieht, die dieses Handeln notwendig macht.

Die vom Bundesminister genannten immensen Gewinnspannen wurden relativiert, da ihnen enorme Marketingausgaben gegenüber stünden. Die Kunden könnten nämlich nur mit massiver Werbung überhaupt zum Kauf bewegt werden. Die eigentlichen Gewinnmargen seien in Wirklichkeit sehr gering. Er sprach von Renditen von 4-5% im Textilbereich.

Auch seien die Menschen in den Entwicklungsländern oft froh, überhaupt Arbeit zu haben. Auch wenn diese Arbeit teilweise 14-16h am Tag 6 Tage die Woche bedeutete. Für Herrn Voigt war es wichtig zu betonen, dass nicht alle Näherinnen unter sklavenähnlichen Bedingen arbeiteten, aber das es diese Verhältnisse durchaus gäbe, hat auch er nicht bestritten.

Obwohl sich die OTTO Group "mit Begeisterung" beim Textilbündnis beteilige (dabei war die OTTO Group gar nicht von Beginn an dabei), hatte ich eher das Gefühl, dass die Teilnahme als Wettbewerbsnachteil gesehen wird. Die Verpflichtung auf Standards bei Löhnen, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz führe klar zu Mehrausgaben, die die Gewinne schmälern. Das Geschäftsergebnis dürfe aber nicht gefährdet werden.

Auch wurde beklagt, dass das Textilbündnis eine rein deutsche Angelegenheit sei und ausländische Unternehmen nicht unter dieser "Wettbewerbsverzerrung" leiden würden.

Er betonte mehrfach, das Bündnis werde nicht die Welt retten, und die Löhne werden nicht schnell steigen. Deutschland solle vielmehr ein Vorreiter sein und es solle auf eine weltweite Einforderung gedrungen werden.


Kritik an der Textilwirtschaft

Als Gegenpart zur Textilindustrie sprach Berndt Hinzmann, ein Textilexperte des Inkota-Netzwerks und Vertreter der Kampagne für Saubere Kleidung. Er sagte, das sich ohne öffentlichen Druck auf die Textilunternehmen wenig bewegen würde.

Es sei sehr wichtig, die Menschen in den Entwicklungsländern zu stärken, indem dort Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen aufgebaut werden. Damit setzt er auf die Selbstorganisation der Menschen vor Ort.

Schön, sei es, das schon so viele Unternehmen dem Textilbündnis beigetreten seien. Aber eine Mitgliedschaft bedeute nicht automatisch auch die Zahlung von fairen Löhne! Wir als Kunden sollten die Unternehmen daran messen, was sie tun und nicht was sie sagen. Er forderte daher verpflichtende Standards und unabhängige Überprüfungen!

Und genau dazu gäbe es ja schon heute aussagekräftige Siegel, wie z.B. das Fair Wear Siegel oder GOTS.


Ausblick und Empfehlung

Das wäre auch meine Empfehlung, sich beim Kleidungskauf an zertifizierte oder glaubwürdige Stellen zu wenden.

Das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat dazu auch eine eigene Webseite, namens Siegelklarheit eingerichtet, die über die am meisten verbreiteten Siegel informiert.

Ich glaube, diese Empfehlung, die ich auf der Seite des BMZ gefunden habe, rundet den gestrigen Abend ganz gut ab:

"Fragen Sie in Ihrem Lieblingsgeschäft oder bei Ihrer Lieblingsmarke nach, unter welchen Bedingungen die Ware hergestellt wird. Kein Unternehmen kann es sich auf Dauer leisten, Kundenwünsche zu ignorieren.

Kaufen Sie weniger, aber hochwertigere Kleidung. Verzichten Sie auf billige Kleidungsstücke, die nur eine Saison halten."

Alex, für die Cordhosenkampagne

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